Demo am 2. Mai

27.04.2015

Gerne mache wir euch auf eine bevorstehende Demo aufmerksam. Bereits zum 45. Mal findet dieses Jahr das „St.Gallen Symposium“ statt. Ähnlich wie das World Economic Forum (WEF) gibt das Symposium vor, die grossen Probleme unserer Zeit diskutieren und lösen zu wollen. Es ist kein Geheimnis, dass diese strittigen Themen im Sinne des herrschenden Neoliberalismus gelöst werden sollen. Was uns dieser – gerade in den letzten Jahren der „Krisenbewältigung“ – gebracht hat, dürfte bekannt sein: Unter dem Motto „there is no alternative“ wurden Spar- und „Strukturierungsmassnahmen“ verordnet, wild privatisiert (v.a. im Gesundheitswesen und der Bildung), wurden Zwangsräumungen vollstreckt, die Finanzmärkte weiter dereguliert, soziale Sicherungsmassnahmen abgebaut, Städte aufgewertet und Menschen vertrieben, usw.

Schirmherrin des Symposiums (das u.a. von der Crédit Suisse und der UBS finanziert wird) ist die HSG. Sie gehört mitunter zu den Institutionen, welche die Alternativlosigkeit des neoliberalen Kapitalismus predigen und sie wissenschaftliche aufarbeiten. Die Hochschule positioniert sich als Garantin für die optimalen Rahmenbedingungen für das Treffen der neoliberalen Eliten am „St.Gallen Symposium“. Es ist wenig überraschend, dass das Symposium allerlei Repräsentant*innen und fragwürdige Konzerne der Alternativlosigkeit anzieht, von denen die Studierenden, die aus aller Welt anreisen, angeblich viel lernen können. Im letzten Jahr war Iwan Glasenberg, CEO des Rohstoffgiganten Glencore Xstrata, zu Gast. In diesem Jahr werden unter anderem Anders Fogh Rasmussen (NATO) und Douglas Flint (HSBC) in St.Gallen sein.

Bereits im letzten Jahr hat sich Widerstand gegen das Symposium formiert, lass uns diesen auch in diesem Jahr zeigen. Am 2. Mai findet um 14 Uhr eine Demo durch die Stadt St.Gallen statt. Sie startet am Bahnhofsplatz!

Es zieht sich eine rote Linie von der barbarischen Alternativlosigkeit eines Systems hin zu davon begünstigten multinationalen Konzernen, neoliberalen Regimen und militärischen Organisationen, welche das Geschäft sicherstellen und soziale Aufstände niederschlagen sollen. Es sind Plattformen wie das Symposium, auf welche die neoliberalen Eliten angewiesen sind. Zeigen wir ihnen, dass sie in St.Gallen nicht willkommen sind!

Von Frankfurt bis nach Thessaloniki, von Madrid bis nach St.Gallen: gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit der neoliberalen Tristesse! Für eine andere, solidarische Welt!

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